++ Coronovirus ++ DVSI aktuell

6. April 2020, 13:30

„Wir machen weiter Verband“ unter diesem Motto betreibt der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie e.V., DVSI, proaktives Krisenmanagement, indem er Mitglieder in täglichen Newslettern mit wichtigen Informationen versorgt und Beratung bei allen nun anfallenden Fragen und Problemen bereit stellt. 
Neben der Pflicht bietet der DVSI auch die Kür, nämlich wichtige Lobbyarbeit für die Gesamtbranche.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, betonte Anfang April in einem Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ unter Berufung auf Helmut Schmidt, der Bund sei dafür zuständig, das ganze Netz „geistiger Tankstellen“ abzusichern. In dieser Krise würden wir den großen gesellschaftlichen Wert von Kultur spüren, wenn uns Anregungen und Begegnungen fehlen, um uns weiterzuentwickeln oder einfach mal neue Gedanken „durchzuspielen“.

„Geistige Tankstellen“ sind aber nicht nur Theater, Konzerte, Romane, Filme, Populär- und Subkultur. Die Fundamente für diesen „Überbau“ werden spielerisch im Kinderzimmer und im Kreis von Familien gelegt, so der DVSI. Der Spielwarenverband  ist überzeugt, dass angesichts der Corona-Pandemie gerade diese „geistigen Tankstellen“ nicht zu kurz kommen dürfen. Kinderspiele sind ebenso abzusichern wie Gedankenspiele. Übrigens – Staatsministerin Grütters ist auch DVSI Botschafterin des Spielens. 

Der DVSI macht sich seit Jahren stark für das Spielen als Ausdruck von Kultur. In diesen Tagen informiert DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil gezielt politische Entscheidungsträger, darunter auch alle DVSI Botschafter des Spielens, darüber, dass sie bei allen medizinischen, sozialen, ethischen und wirtschaftlichen Abwägungen die „geistige Grundversorgung“ nach Spielen nicht aus den Augen verlieren. „Spielen ist gerade jetzt besonders wichtig. Spielzeug muss verfügbar bleiben“, so Brobeil in einem Medienstatement.