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Thalia legt Grundstein für neue Unternehmenszentrale in Dortmund

21. September 2026, 18:00

Die Thalia Bücher GmbH hat am Freitag, den 18. September 2026, den Grundstein für ihre neue Unternehmenszentrale in Dortmund gelegt. Rund um das ehemalige Bundesbankgebäude am Hiltropwall entsteht bis Mitte 2028 das neue „Thalia KulturQuartier“. Rund 500 Mitarbeitende werden dann vom bisherigen Zentralstandort in Hagen in die Dortmunder Innenstadt wechseln. Neben modernen Büroflächen sind unter anderem eine Musterbuchhandlung, ein Bistro sowie Räume für Lesungen und Kulturveranstaltungen vorgesehen. An der Grundsteinlegung nahm auch Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti teil.

Offener Ort für Mitarbeitende und Stadtgesellschaft

Ingo Kretzschmar, Vorsitzender der Geschäftsführung von Thalia, erklärte: „Mit dem Thalia KulturQuartier wollen wir ein neues Zuhause für Thalia schaffen. Wir kommen mit dem Anspruch, ein Teil dieser Stadt zu werden und die Zukunft dieser Stadt mitzugestalten. Unsere neue Zentrale soll deshalb nicht nur ein Haus ‚in‘ Dortmund sein. Es soll ein Haus ‚aus‘ Dortmund und ‚für‘ Dortmund werden. Wir möchten hier künftig Menschen aus der Stadt willkommen heißen. Zu Lesungen, zu Veranstaltungen und zu Formaten, die die Dortmunder Stadtgesellschaft miteinander ins Gespräch bringen. Und wir wollen uns darüber hinaus in Dortmund engagieren – gerade auch bei einem Thema, das uns besonders am Herzen liegt: der Leseförderung.“

Mit der Grundsteinlegung beginnt die nächste Phase des Bauprojekts. Das denkmalgeschützte ehemalige Bundesbankgebäude wird dafür umfassend umgebaut und um einen Anbau an der Poststraße ergänzt. Prägende Elemente des Bestands bleiben erhalten und werden in das neue Gebäudeensemble integriert. Beide Gebäudeteile bilden künftig das Thalia KulturQuartier.

Ehemaliges Bundesbankgebäude wird „Thalia KulturQuartier“

Stephan Kölbl, Inhaber der Essener Kölbl Group, betonte: „Innenstädte brauchen attraktive Gebäude und vor allem lebendige Orte, die Menschen anziehen und zusammenbringen. Wir freuen uns, dass an diesem historischen Standort beides entsteht: ein architektonisch anspruchsvolles Ensemble und ein Ort, der Impulse für die Stadtgesellschaft setzt. Das ist für uns echte Stadtentwicklung.“ Die Kölbl Group hat das alte, unter Denkmalschutz stehende Bundesbank-Gebäude 2023 übernommen. Den Neu- und Umbau verantwortet das Dortmunder Bauunternehmen Freundlieb nach den Plänen des Hamburger Architekturbüros BAID.

Im Inneren des Komplexes entstehen unterschiedliche Büro- und Arbeitsbereiche für die rund 500 Beschäftigten. Neben klassischen Arbeitsplätzen sind Flächen für Projektarbeit, Besprechungen und informellen Austausch vorgesehen. Die technische Ausstattung ist auf hybrides Arbeiten und die Zusammenarbeit mit den weiteren Thalia Standorten ausgelegt. Zum neuen Standort gehören außerdem begrünte Innenhöfe sowie ein Eltern-Kind-Büro. Ein „Buch & Bohne Bistro“ mit Mittagsangebot soll zum zentralen Treffpunkt für die Beschäftigten werden.

Musterbuchhandlung und Kulturveranstaltungen geplant

Mit einer sogenannte Musterbuchhandlung zieht auch das stationäre Kerngeschäft von Thalia in die neue Unternehmenszentrale ein. Dort sollen künftig unter anderem neue Sortiments- und Ladenkonzepte entwickelt und erprobt werden. Teile des Thalia KulturQuartiers sollen zudem für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Geplant sind Lesungen, Kulturveranstaltungen und weitere Begegnungsformate.

„Wir glauben an eine Welt, in der Inhalt zählt“, sagte Ingo Kretzschmar. „Das ist unser Unternehmensvision. Und den damit verbundenen Anspruch wollen wir in Dortmund auch räumlich sichtbar machen. Das Thalia KulturQuartier soll ein Ort sein, an dem gearbeitet wird, an dem Menschen zusammenkommen und an dem Bücher und Kultur ihren festen Platz haben.“

Grundsteinlegung für die neue Thalia Unternehmenszentrale in Dortmund. v.l.n.r.: Ingo Kretzschmar (Thalia), Oberbürgermeister Alexander Kalouti (Stadt Dortmund),
Stephan Kölbl, Lennart Kölbl, Lisa Kölbl (Kölbl Group), Michael Freundlieb, Andre Kollek, Werner Schmidt, Britta Winkelmann (Freundlieb Bauunternehmen),
Jessica Borchardt (BAID Architektur)
Foto: Viviane Vallendar Photograph

thalia.de