gamescom 2026 macht Lust auf Zukunft

21. Juli 2026, 18:30

Wenn am 24. August 2026 die gamescom-Woche startet, dann geht es vor allem um eins: die Zukunft. Ob in den Hallen und auf den Bühnen, auf der Entwicklerkonferenz gamescom dev, in der business area oder bei der großen Eröffnungs-Show gamescom Opening Night Live: Überall dreht es sich um Spiele und Entwicklungen, die unser Morgen und Übermorgen positiv prägen werden.

In Zeiten von Verunsicherung und Umbrüchen in vielen Bereichen liegt der Fokus bei Games trotzdem auf Neugründungen, technologischen Innovationen, neuen Partnerschaften und natürlich auf den großen und kleinen Games, die in den kommenden Monaten und Jahren erscheinen werden. Die Zukunft steht im Mittelpunkt. Damit ist die gamescom ein Spiegelbild der Games-Kultur und ihres einzigartigen positiven Blicks nach vorn. Mit dem Leitthema „Games machen Lust auf Zukunft“ greift die gamescom 2026 diese starke Zukunftsorientierung auf. Das gaben heute die Veranstalter des weltgrößten Games-Events, der game – Verband der deutschen Games-Branche und die Koelnmesse, auf einer Pressekonferenz bekannt.

„Die Community, die Studios, die ganze Branche – wir alle gucken nach vorn. Auf der gamescom geht es natürlich um die Spiele von morgen, aber es geht genauso um die Lust, Unternehmen zu gründen, um Innovationen und die Begeisterung für die allerneuesten Technologien. Im Kern dreht es sich immer um die Frage ‚Wie erreiche ich das nächste Level?‘ Ich finde, so eine Lust auf Zukunft ist genau das, was wir in diesen Zeiten brauchen“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche.

gamescom-Trend „Spielend die Welt retten“

Die Games-Community ist besonders leidenschaftlich und engagiert. Das zeigt sich nicht nur in den Spielen, sondern weit darüber hinaus. Speedrunning- oder Creator-Streams bei denen die Spielerinnen und Spieler Summen in Millionenhöhe für den guten Zweck spenden – für den Kampf gegen den Krebs bis zur Unterstützung der Demokratie – sind hierfür nur ein Beispiel. Auch Unterschriftenaktionen und sogar Demonstrationen innerhalb von Games zeigen das große Engagement. Der gamescom-Trend „Spielend die Welt retten“ richtet den Fokus auf diese Kraft der Community, die oftmals noch unterschätzt wird und auch mit Blick auf die vielen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit einen wichtigen Beitrag leistet.

gamescom-Trend „Kleine Teams, große Erfolge“

Games gehören zu den größten und aufwändigsten Entertainment-Formen unserer Zeit. Große Blockbuster kosten mehrere Hundert Millionen Euro, erreichen Millionen Spielende weltweit und generieren riesige Umsätze. Was häufig übersehen wird: Immer häufiger feiern auch kleine Indie-Spiele weltweit enorme Erfolge. Denn nie war es für kreative Köpfe und Teams einfacher, ihre Ideen umzusetzen, hochklassige Spiele zu entwickeln und die Community überall auf der Welt zu erreichen. Diese verbesserten Möglichkeiten erlauben auch kleinen Teams große Erfolge zu feiern und weltweit Preise zu gewinnen. Der gamescom-Trend „Kleine Teams, große Erfolge“ greift diese wachsende Relevanz von Indie-Games auf, die nicht zuletzt in der indie area der gamescom deutlich wird.

Zahlreiche Top-Politikerinnen und -Politiker kommen zur gamescom

Bei Premieren auf der gamescom geht es normalerweise um neu angekündigte Games. Auf der gamescom 2026 wird es darüber hinaus eine weitere Premiere geben: Mit Frank-Walter Steinmeier kommt am gamescom-Donnerstag erstmals der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland auf das weltgrößte Games-Event. Dabei wird er den gamescom congress eröffnen und anschließend an einem Rundgang über die gamescom teilnehmen.

Bereits einen Tag zuvor nehmen an der Politischen Eröffnung der gamescom gleich mehrere Spitzenpolitikerinnen und -politiker teil: Die Vizepräsidentin der EU-Kommission Henna Virkkunen, Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sowie Bundesforschungs- und Games-Ministerin Dorothee Bär werden gemeinsam mit Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, die gamescom eröffnen und sich anschließend auf einem Rundgang von den aktuellen Entwicklungen der Games-Branche selbst einen Überblick verschaffen.

Thematisch wird es vor allem um die Games-Standorte Deutschland und Europa gehen und hierbei insbesondere um die Umsetzung der im Koalitionsvertrag angekündigten steuerlichen Förderung sowie um die Potenziale von Games für die Demokratie. Bereits 2025 haben insgesamt mehr als 600 Politikerinnen und Politiker die gamescom besucht.

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