Kekz: Hörbar anders

20. September 2023, 10:51

Das Münchner Start-up Kekz hat einen innovativen All-in-One-Kopfhörer für Kinder zwischen drei und sechs Jahren entwickelt, der im Gegensatz zu anderen Anbietern ohne Downloads, App oder Bildschirm auskommt. Was ihn so besonders macht und wie das Produkt im Handel ankommt, hat Astrid Specht im Kurzinterview mit den Gründern erfahren.

Kekz ist ein weiteres Audiosystem, das ins Kinderzimmer einzieht (oder ins Auto, in den Zug oder die Flugzeugkabine). Was macht Kekz so besonders?
Unsere Mission ist es, Kinder durch Audio zu inspirieren, wo immer sie sind. Viele Eltern haben gerade unterwegs das Problem der geeigneten Audiounterhaltung und geben ihren Kindern immer einfach ihr Handy in die Hand. Mit Kekz haben wir eine wunderbare bildschirmfreie Alternative entwickelt. Unserer Erfahrung nach sind die Systeme, die es bislang am Markt gab, unterwegs eher ungeeignet. Die Kekzhörer sind aus der Kinder- und der Elternsicht entwickelt worden. Wir sind der neuartige „Walkman“ der Generation Paw Patrol und stehen für eine selbstbestimmte und ablenkungsfreie Unterhaltungsmöglichkeit für Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Mit der simplen Click & Play Mechanik werden die Audio-Chips über Magnete an der Außenseite der Ohrmuschel angebracht, um die Wiedergabe der Audioinhalte zu starten – ganz ohne Downloads, ohne Bildschirm und ohne externe Audioquelle.

Wie haben die Hörspielverlage reagiert, als Sie mit Kekz auf sie zugegangen sind – immerhin gibt es inzwischen einige erfolgreiche Anbieter für Audiosystem auf dem Markt …?
Wir sind dankbar, dass wir von Anfang an als kleines Start-up Unterstützung vieler großer Verlage erhalten haben. Kekz löst einfach ein Problem welches viele unserer Partner als Eltern selbst kennen. Das Problem der geeigneten bildschirmfreien Kinderunterhaltung gerade für unterwegs ist omnipräsent.

Adin Mumma (links) und Carl Taylor haben die Kekz Kopfhörer aus ihrem eigenen Familienalltag heraus entwickelt.

Kekz hat mit dem ADAC und stationären Geschäften an verschiedenen deutschen Flughäfen „natürliche“ Handelspartner gefunden. Welche anderen Kooperationen im Handel, aber auch in der (Lizenz-)Industrie sehen Sie für die Zukunft?
Der stationäre Handel ist für uns ein wichtiger Kanal um zu skalieren und um „Kekz-Experiences“ zu schaffen, die online so nicht möglich sind. Unser Produkt muss man in die Hand nehmen und den Chip einklicken. Hierzu haben wir spezielle Kekz Displays und weiteres PoS Material im Handel platziert. Der Fokus liegt auf Kekz Erlebniswelten, die wir mit unseren wichtigen „Kekz-Freunden“ im Handel in der Zukunft weiter ausbauen werden.

Und wie bewerten Sie das Potenzial, das Produkt auch international zu etablieren?
Das Problem, welches wir mit Kekz lösen, kennt keine Landesgrenzen und wir sehen großes internationale Potenzial für die Zukunft.

kekz.com