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Handel: Schwierige Zeiten

31. Mai 2023, 16:45

Laut Matthias Niggehoff haben die zunehmenden Leerstände negative Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Innenstädte und könnten zu einem Teufelskreis führen, der weitere Ladenschließungen zur Folge hat. Er weiß aber auch, dass es Möglichkeiten gibt, die Attraktivität der Innenstädte zu steigern und somit auch die Spielzeugbranche zu unterstützen. Und er verrät, welche Anreize Spielwarenhändler und Gemeinden setzen können, um wieder mehr Käufer in die Innenstädte zu locken.

Lösungsansätze für Spielwarenhändler

Ein erster Schritt für Spielwarenhändler kann darin bestehen, ihr Angebot zu optimieren und sich stärker auf die Bedürfnisse der Kunden auszurichten. Dabei sollte auch die Gestaltung des Geschäfts eine wichtige Rolle spielen. Eine ansprechende und einladende Präsentation der Spielwaren kann dazu beitragen, dass Kunden sich in den Geschäften wohlfühlen und gerne wiederkommen.
Um Kunden anzulocken, sind auch spezielle Angebote ein guter Anreiz, beispielsweise Rabattaktionen oder Gutscheine, die nur in den Geschäften vor Ort eingelöst werden können. Auch die Organisation von besonderen Events wie Workshops oder Kindervorführungen kann dazu beitragen, dass die Kunden in die Innenstädte zurückkehren. Und Social-Media-Marketing und eine Online-Präsenz können bei der Ansprache von Kunden wirkungsvoll unterstützen.
Um gezielt Familien anzusprechen und ihnen ein besonderes Einkaufserlebnis zu bieten, wären auch Kooperationen mit Kindergärten und Schulen eine gute Idee. Und nicht zuletzt besteht eine weitere Möglichkeit darin, das Sortiment auf nachhaltige und ökologische Produkte auszurichten, da dies bei vielen Kunden inzwischen ein wichtiges Kaufkriterium darstellt.

Auch die Spielzeugbranche leidet unter der sinkenden Attraktivität der Innenstädte. In den vergangenen Jahren haben dort viele Geschäfte ihre Türen geschlossen, was zu einem Rückgang der Frequenz und somit auch zu einem Rückgang der Umsätze geführt hat. Im nachfolgenden Beitrag gibt der Verkaufspsychologe Matthias Niggehoff Tipps, wie Spielzeugwarenhändler und Gemeinden die Attraktivität der Innenstädte steigern können.

Matthias Niggehoff leitet als Geschäftsführer zusammen mit Dr. René Delpy die Firma IFV Performance GmbH – eine Training und Consulting Company, die Marketing-Dienstleister mittels psychologischer Ansätze darin unterstützt, mehr finanzstarke Kunden zu gewinnen und bessere Kundenergebnisse im Marketing zu erzielen.
matthiasniggehoff.de

Lösungsansätze für Gemeinden

Um die Attraktivität der Innenstädte zu steigern, können auch die Gemeinden ihren Beitrag leisten und das Umfeld der Geschäfte attraktiv gestalten. Saubere Straßen und Plätze, ansprechende Bepflanzungen und eine gute Beleuchtung tragen dazu bei, dass Menschen in die Innenstädte kommen und dort auch einkaufen. Dazu sollte es ihnen aber auch einfach gemacht werden, dorthin zu gelangen, beispielsweise durch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Wichtig ist auf jeden Fall für Unternehmen und Gemeinden, ihre Strategien ständig zu überprüfen und anzupassen.

Fazit

Die sinkende Attraktivität der Innenstädte stellt für die Spielzeugbranche und viele andere Branchen eine Herausforderung dar. Doch durch eine Zusammenarbeit von Spielwarenhändlern und Gemeinden und die Umsetzung von verschiedenen Lösungsansätzen lässt sich die Attraktivität der Innenstädte steigern. Eine ansprechende Gestaltung der Geschäfte und Umgebung, spezielle Angebote und Events sowie Kooperationen mit anderen Unternehmen und Institutionen tragen dazu bei, Kunden in die Innenstädte zurückzuholen und ihnen ein positives Einkaufserlebnis zu verschaffen.