Anzeige

Freude am freien Spiel

29. November 2023, 13:28

Freies, fantasievolles Spielen ist weit mehr als nur ein kindlicher
Zeitvertreib. Diese Spielstunden sind wichtige Lehrstunden für das
spätere Erwachsenenleben. Die Aufgaben der Eltern bestehen darin, vertrauensvoll loszulassen und gegebenenfalls attraktive Anreize zu streuen. Und genau diese Anreize zum freien Spiel haben Michaela Kasper und Marc Hertel mit ihrer neuen App myMonsi im Fokus. Doch wer profitiert wie, wenn Kinder Raum bekommen, sich in ihr Spiel zu vertiefen?

Fantasievolle Mitmach-Geschichten führen die Kinder nach und nach ins freie Spiel hinein. Ist der Funke einmal übergesprungen, braucht es kaum noch Einmischung von außen. Die myMonsi App hilft Kindern, einfach ins kreative Spielen zu finden.

Freies Spiel gegen digitale Berieselung

Häufiger passiver Medienkonsum wirkt sich auf die Kinderseelen in etwa so aus, wie regelmäßiger Konsum von Süßigkeiten auf die Zähne. Dennoch muss beides nicht gleich verboten werden, weil es ja auch Spaß macht. Aufgabe und Herausforderung für Eltern ist es, Menge und Zeit in einem gesunden Maß zu begrenzen. Nicht selten kommt es dabei zu unschönen Szenen, die alle Beteiligten nerven. Glücklich können sich die Eltern schätzen, die das bei ihren Kindern bereits von Anfang an im Blick hatten. Doch es ist nie zu spät, Kindern sukzessive mehr Freiräume für Langeweile, Fantasie und freies Fabulieren zu verschaffen und gleichzeitig die digitale Zeit zu begrenzen. 

Michaela Kasper und Marc Hertel haben sich als Team auf interaktive Kinderinhalte spezialisiert und die Mitmach-Geschichten für Kinder entwickelt. Michaela Kasper bringt als erfahrene Produktmanagerin ihre Expertise in die Entwicklung ein, Marc Hertel ist als renommierter Regisseur und Autor für die Umsetzung der Geschichten verantwortlich. Gemeinsames Ziel der beiden ist es, Kindern eine Welt voller Spaß und spannender Erlebnisse zu bieten, in der sie aktiv an den Geschichten teilnehmen und sie mitgestalten können.

Was bedeutet freies, kreatives Spiel?

Auch wenn freies und kreatives Spielen sich nicht gegenseitig ausschließen, gibt es einen kleinen Unterschied. Freies Spielen entsteht häufig aus Langeweile. Ein Kind entdeckt runde Steine und fängt an, sie zu sammeln. Au ja, sagt ein anderes Kind und beginnt, mit diesen Steinen ein Muster zu legen, während ein drittes Kind Stöcke sucht, um die gelegten Kreise zu verbinden. So entspinnt sich, wie von selbst, ein für die Erwachsenen scheinbar sinnloses freies (und kreatives) Spiel. Ausgang, Sinn und Länge sind ungewiss. Obwohl diese Art Spiel die Kreativität fördert, versteht man unter kreativem Spiel allgemein aber eher ein mehr zielgerichtetes Spielen. Das heißt, es gibt Bauklötze, Legosteine, Farben und Papier, und nun mach was draus! 
Das freie und kreative Spielen wird oft zusammengefasst, um sämtliche Spiele, in denen Kinder kommunikativ und aktiv, allein oder mit mehreren spielen, vom passiven Medienkonsum, von zielgerichtetem Lernen oder Lernspielen abzugrenzen. Daher handelt es sich bei myMonsi auch nicht um eine Spiele App sondern es geht vielmehr darum, Kinder zum Zuhören und Mitspielen anzuregen.

Kreatives Spiel fördert Kompetenzen

Im Gegensatz zu einer regelmäßigen passiven Berieselung sorgen aktive, kreative Spiele für ausgeglichenere Kinder. Diesen fällt es leichter, sich beim Lernen zu konzentrieren, zu kommunizieren und Konflikte zu lösen. Planen und organisieren sind weitere Skills, die wie nebenbei gelernt werden. Und all das sind willkommene Eigenschaften für ein entspanntes Klima innerhalb der Familie, was wiederum ein sich selbst nährendes System entstehen lässt. Denn ein harmonisches Familienleben bietet einen perfekten Nährboden für die Aufnahmefähigkeit der Kinder. 
Außerdem fördert das freie Spielen die allgemeine Resilienz und emotionale Intelligenz. Auch soziale Kompetenzen entwickeln sich spielerisch. Zusammen mit Fantasie und Vorstellungskraft bekommen die Kinder ganz nebenbei das wichtigste Rüstzeug für ihr späteres Berufsleben mit auf den Weg. Denn die im Spiel gestärkte Kreativität wirkt sich positiv auf die Fähigkeit zur fantasievollen Ideenfindung sowie zu lösungsorientiertem Denken aus. 
Körperlich werden die Feinmotorik und ein flexibler Einsatz der Sinne (fühlen, sehen, hören) geschult. Auch ist das taktile Erleben von Spielzeugen entscheidend für die ganzheitliche Entwicklung von Kindern. Es fördert ihre sensorischen und motorischen Fähigkeiten. Sie lernen so, Objekte zu erkennen und deren Eigenschaften zu verstehen. Sie entwickeln ihre Fantasie und das kreative Denken. Sowohl die kognitive als auch die physische Entwicklung profitieren von diesem haptischen Prozess.

Fazit 

Den Kindern mehr Freiheit und Fantasie beim Spielen einzuräumen, zahlt automatisch auf ihre spätere soziale Kompetenz und Kreativität ein. Diese Eigenschaften sind für einen gesunden, erfüllten Lebensweg brauchbarer als einseitiges Fachwissen oder das beste Zeugnis des Jahrgangs. Schon Einstein soll angeblich gesagt haben: „Das Spiel ist die höchste Form von Forschung.“ 
Wer sich als Elternteil schwer tut, die nötigen Anreize zu schaffen, sollte sich nicht scheuen, pädagogischen Rat zu suchen.


Mit fantasievollen Mitmach-Geschichten, die überall gespielt werden können, führt die myMonsi App Kinder nach und nach zum freien Spielen. Ist der Funke einmal übergesprungen, braucht es kaum noch Anreize von außen. Die App wurde so konzipiert, dass keinerlei Ablenkung vom Bildschirm ausgeht. Der Bildschirm selbst wird beim Start der Geschichten schwarz.

mymonsi.com


Fünf mögliche Wege, Kinder für kreatives Spielen zu begeistern

Vorbild
Ein gutes Vorbild, das ist und bleibt gerade für kleine Kinder ein wichtiger Einflussfaktor. Allerdings verlangt dies von den Eltern Disziplin, das heißt, weniger Zeit am Handy, vor dem Bildschirm, dafür mehr kreative Spielideen einbringen oder auch aktiv mitspielen.

Einkauf 
Konkret haben Eltern mit dem Einkauf von Spielzeug eine gute Gelegenheit, diese Art des Spielens zu unterstützen. So animiert zum Beispiel ein schöner Block mit Buntstiften mehr zur Kreativität als ein Ausmalbuch. Und aus Konstruktionsbausteinen beispielsweise lassen sich mal Hütten und mal Schlösser bauen.

Förderung
Pädagogen und Eltern haben die Möglichkeit, aktiv kreative Spielideen zu entwickeln und zu fördern. Jeder kann sich, in seinem speziellen Wirkungskreis, für das freie, kreative Spiel einsetzen.

Freiräume 
Höhlen bauen, Zoo, Familie oder Kaufmannsladen spielen, dafür werden keine speziellen Spielsachen benötigt. Lediglich etwas Langmut auf Elternseite sowie die Erlaubnis, gegebenenfalls diverse Alltagsgegenstände und Räumlichkeiten mit einbeziehen zu dürfen. Jenseits von Schule und geplanter Freizeit sind auch zeitliche Freiräume wichtig für das kreative Spiel. 

Anregung 
Wie wär´s mit Nudging? Ein Begriff aus der Verhaltensökonomik. Eltern können mit kleinen Anstößen ihre Kinder sanft zum freien Spiel beeinflussen. Das mag eine Geschichte sein, ein Lied oder ein Gegenstand, der zufällig herumliegt. Kinder sind noch leicht zu begeistern und zu beeinflussen. Eltern und Betreuer können Spielmöglichkeiten anbieten und kreatives Spielzeug bereitstellen. Lob und Anerkennung für die Ideen der Kinder auszusprechen, erhöht die Akzeptanz für das kreative Spiel. Ebenso hilfreich sind gezielte Angebote für kreative Aktivitäten wie Malen, Basteln, Rollenspiele und gemeinsame Musikprojekte.
In allen fünf Punkten kann die myMonsi App Eltern und Erziehende sinnvoll unterstützen. Sie können mit den Mitmach-Geschichten Vorbild sein und durch die gemeinsame Nutzung das Spielverhalten positiv fördern. Dadurch werden die Weichen für gemeinsame Quality-Time gestellt. Denn die Geschichten bieten jede Menge Anregungen für fantasievolle – auch gemeinsame – Spiele, in Form von Vorschlägen für Spielumgebung oder Verkleidung beispielsweise. Und das endlos.