Medienkompetenz fördern

Kinder schützen

Heutzutage sind bereits zum Ende der Grundschulzeit nahezu alle Kinder online. Umso wichtiger ist es, sie für die Gefahren im Internet zu sensibilisieren, sie zu schützen wo es nötig ist und ihre Medienkompetenz gezielt zu fördern.

Kinder sollten bereits im Grundschulalter den richtigen Umgang mit dem Internet lernen. Die Non-Profit-Initiative Sicher-Stark unterstützt diesen Vorstoß und Vertreter der Initiative wie Ralf Schmitz raten dazu, die Kinder dabei zu unterstützen, ein sicheres Verhalten im Umgang mit dem Internet, mit Smartphones und den sozialen Medien zu erlernen: „Nach der Grundschulzeit sind die Kinder meist alleine mit ihren Smartphones online. Dann können Eltern nur noch wenig Einfluss auf das Surfverhalten nehmen. Daher rate ich dazu, direkt zu Beginn der Grundschulzeit das Thema mit den Kindern zu besprechen.“  Auch wenn sich viele Eltern darüber im Klaren seien, dass sie als Erziehungsberechtigte hier in der Pflicht sind, wissen viele oft nicht, wie sie das Thema richtig angehen sollen.
Ein breites Spektrum an Informationsmaterial liefert Unterstützung, außerdem stehen neue Software-Lösungen zur Verfügung, die Eltern dabei helfen, über die Internet-Aktivitäten ihrer Kinder auf dem Laufenden zu bleiben. So informiert die Software Eltern beispielsweise darüber, wenn ihre Kinder neue Fotos auf Facebook einstellen oder Kontaktanfragen von Fremden erhalten, ohne dass sie hierfür mit ihrem Kind auf Facebook befreundet sein müssen. „Eltern sollten eine Strategie zu diesem Thema entwickeln, die sich im Alltag leicht umsetzen lässt.
Die Initiative Sicher-Stark bietet zahlreiche Hilfestellungen, steht mit Tipps und Anregungen zur Seite und beantwortet Fragen. „Die frühe Auseinandersetzung mit dem Thema sorgt dafür, dass Kinder bereits in jungen Jahren für mögliche Gefahren sensibilisiert werden und so auch als Teenager einen sicheren Umgang mit den sozialen Medien haben“, so Rald Schmitz.
www.sicher-stark-team.de

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