Bücher

Buchtipp

Was gibt es Lesenswertes für Kids und was könnte deren Eltern gefallen. An dieser Stelle stellen Kenner ihre Favorites vor.

Buchtipp

„Was wir dachten, was wir taten“

von Lea-Lina Oppermann, erschienen im Beltz & Gelberg Verlag

empfohlen von Christiane Stöcker, Assistentin des Buchmesse Direktors

 

Worum geht’s?
Amokalarm in einer Schule. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf. Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Aggression und Passivität. Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt.

Warum gefällt’s?
Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt, was den Spannungsbogen bis zuletzt aufrechterhält. Das Ende ist zudem sehr überraschend.

Wem würden Sie es empfehlen?
Ich selbst habe das Buch von meinem damals 13-jährigen Neffen empfohlen bekommen und würde es Mädchen und Jungs im selben Alter empfehlen. Allerdings ist das Buch auch durchaus für Erwachsene geeignet.

Was machen Sie bei der Buchmesse?
Ich bin eine der Assistentinnen des Buchmesse Direktors. Während des Messegeschehens betreue ich das Büro der Messedirektion und begleite den Direktor zu seinen zahlreichen Terminen.

Worauf freuen Sie sich auf der Buchmesse 2019 besonders?
Auf das Bookfest, da ich es immer wieder schön finde, wenn die Buchmesse sich am Wochenende an verschiedensten Orten in der Stadt wiederfindet. Mein Messe-Highlight: die Lesung von Jo Nesbø.

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