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Coverstory – Bababoo and friends

Herz, Kopf & Hand

Augmented Reality ohne digitale Medien – ist das möglich? Absolut. Man nennt es Fantasie! Genau die soll mit dem innovativen und liebevoll gestalteten Frühspielkonzept von Bababoo and friends gefördert werden. Gleichzeitig schafft es intensive analoge Spielmomente für Kinder ab zwölf Monaten.

Computer, Internet, Handy, Tablet, soziale Netzwerke, Messengerdienste – noch nie waren wir Menschen so digital im Alltag unterwegs, noch nie spielte sich so viel Alltag auf virtueller Ebene ab. Einige Experten gehen sogar davon aus, dass wir inzwischen mehr Bilder von Bildschirmen auf- und wahrnehmen, als selbst Bilder im Gehirn zu erzeugen, zum Beispiel durch (analoges) Lesen, Tagträumen oder das Reflektieren von Erlebtem. Das Ergebnis: Uns fehlt zunehmend Fantasie, aber auch Zeit und Raum, um uns kritisch mit Dingen zu beschäftigen, zu analysieren, zu beobachten und am „echten“ Leben teilzunehmen. Kinder verbringen vergleichsweise weniger Zeit an Bildschirmen, aber auch aus deren Leben sind digitale Inhalte und Interaktionen inzwischen nicht mehr wegzudenken. Hinzu kommt, dass Eltern heute ihren Kindern im Schnitt weniger vorlesen als frühere Generationen. Grundschullehrer*innen spüren diese Entwicklung deutlich. Bei vielen Kindern fehlt es häufig an Vorstellungskraft, was eine Voraussetzung für kreative Aktivitäten und Problemlösungskompetenz ist.

Puzzle „Yukis Baumhaus“ / Schiebe- und Nachziehspiel „Hase Pippa“ / Die liebevoll gestalteten Bücher und Holzspielsachen ergänzen sich zu einer harmonischen Spielwelt

Das Spielset „Bababoo and friends“ enthält alle Charaktere als Holzfiguren sowie eine „PlayTales“-Karte mit Anregungen

Auch Spielzeug dient oft mehr als Mittel zur Ablenkung oder Beruhigung, als fokussierte Aufmerksamkeit und zwischenmenschliche Interaktion zu fördern. Dabei sind es gerade die intensiven Spielmomente, das Beisammensein mit den Eltern und anderen Kindern, das völlige Sich-Verlieren im Spiel, was uns Menschen prägt und schon ganz früh auf das Erwachsensein vorbereitet. Genau an diesem Punkt setzt das neue und innovative Frühspielkonzept von Bababoo and friends an. Erdacht von
Eliana Martínez Tomalino und Stefano Orowitsch verknüpft es (Buch-)Geschichten mit einer Spielwelt aus liebevoll gestalteten Holzspielsachen für Kleinkinder von ein bis vier Jahren. Besonders daran sind die „PlayTales“-Karten, zu Deutsch: „Spiel-Geschichten“ oder als Aufforderung zu verstehen: „Spielt Geschichten!“ Jede Karte enthält eine pädagogisch wertvolle Kurzgeschichte und ergänzende Anregungen für Aktivitäten, die es Eltern ermöglichen, die Bücher, Spielfiguren und die eigene Fantasie zu einem einzigartigen Erlebnis zu vereinen. Gleichzeitig wird auf spielerische Art und Weise Toleranz, Zusammenhalt, Mut, Nachhaltigkeit und Hilfsbereitschaft vermittelt. So schafft Bababoo and friends eine moderne und wortreiche Lese- und Spielwelt, die jungen Eltern viel Inspiration für die gemeinsame (Spiel-)Zeit mit ihren großen Kleinen liefert.

Die Geschichten drehen sich um sechs tierische Freunde, die alle ganz besondere Eigenschaften haben: Bababoo, der neugierige und manchmal etwas ängstliche kleine Löwe; der flinke, schlaue Kletteraffe Yuki van Zuki; Pippa Pippolina, die Hasenfee, die gerade Zaubern lernt; das Wal-Mädchen Wilma Valenta, die seit einem Unfall nicht mehr schwimmen kann; der Elefant Lolo Caserolo, ein begnadeter Bäcker, und schließlich Miss Mali, das hilfsbereite und abenteuerlustige Glühwürmchen mit schicker Brille.
Die sechs Freunde leben in einem Land voller Schlösser und Seen, Berge, Flüsse und zauberhafter Wälder. Dort starten sie gemeinsam in immer neue Abenteuer wie Heißluftballonfahren, Schaukeln, Zugfahren oder Kirschenpflücken in schwindelerregender Höhe.

Mit der Klopfbank „Bababoos Schloss“ schulen Kinder ganz spielerisch die Hand-Augen-Koordination / Mit „Lolos Bootsfahrt“ werden Motorik und Koordination trainiert / Mit dem „Tag- und Nacht-Puzzle“ lernen Kinder ab zwei Jahren, dass die Nacht ganz und gar nicht zum Fürchten ist

Der Marktstart des Konzepts erfolgte im September dieses Jahres mit dem Vorlesebuch „Zusammen starten wir ins Abenteuer“, das über Penguin Junior im Handel verfügbar ist. Darin steht Bababoo im Mittelpunkt. Der kleine Löwe wäre so gern mutiger und deshalb beschließt seine beste Freundin Miss Mali, gemeinsam mit ihm auf Abenteuersuche zu gehen. Mit der Hilfe von Elefant Lolo traut sich Bababoo dann auch bis nach oben in den Kirschbaum, Äffchen Yuki van Zuki lässt ihn fast bis zum Himmel schaukeln, und für die Hasenfee Pippa Pippolina wagt sich der kleine Löwe sogar in eine geheimnisvolle Höhle im Wald.
Diese und vier weitere altersgerechte (Buch-)Geschichten begleiten inzwischen die Holzspielsachen, wodurch die Spielwelt von Bababoo and friends buchstäblich greifbar wird. Da ist beispielsweise die Klopfbank „Bababoos Schloss“, aus der der kleine Löwe nach draußen schaut und seinen Augen nicht traut bei dem, was er da sieht. Oder die Spielsache mit Lolo, dem klugen Elefant, der so gerne Kuchen backt: Beim Motorikspiel „Lolos Boot“ versuchen die Kinder, Lolos Schiffchen samt Proviant und Geschenken in einen sicheren Hafen zu lenken. Auch die kleine Hasenfee, regt mit dem Schiebe- und Nachziehspiel „Hase Pilla“ zum Spielen an: Gemeinsam mit Bababoo baut sie in seiner Werkstatt ein superschnelles Möhrenauto, um an einem Autorennen teilzunehmen. Das flinke Äffchen hingegen, lädt mit dem Puzzle „Yukis Baumhaus“ zum Geburtstag in sein Baumhaus ein. Dort bekommt Yuki an seinem Ehrentag das beste Geschenk der Welt – ganz oben im Vogelnest knackt es und ein kleines süßes Küken erblickt das Licht der Welt – ein echter doppelter Geburtstag! Eine andere Spielgeschichte, die bei vielen Kindern beliebt ist, ist die Reise im Heißluftballon im „Tag- und Nacht-Puzzle“. Kinder haben oft Angst vor Dunkelheit. So ergeht es auch Bababoo. Vor lauter Aufregung bemerkt er bei der Reise im Heißluftballon gar nicht, dass es dunkel geworden ist und das ängstigt ihn. Doch seine Freunde, allen voran Glühwürmchen Miss Mali, zeigen ihm, dass die Nacht doch gar nicht so dunkel ist, wie man vielleicht glauben mag. Miss Mali leuchtet, die Sterne und der Mond leuchten und der Zug und die Seilbahn in der Ferne leuchten auch. Und Kinder, die ganz genau hinschauen entdecken auch, dass sich drei Eulen auf dem Bild verstecken.

Das Steck- und Stapelspiel „Wal Wilma“ vermittelt spielerisch erstes Wissen über den Ozean. Je dunkler das Blau des Wassers, desto tiefer das Meer

Bei den liebevoll gestalteten Büchern und Spielsachen wird deutlich, dass Eliana Martínez Tomalino und Stefano Orowitsch eine Vision von einer Spielwelt für Eltern und Kinder haben, die weit über das übliche simple Spielzeug hinausgeht. Sie sagen selbst: „Niemand braucht noch mehr Spiel„zeug“, denn „Zeug“ haben wir schon im Überfluss. Wir wollten Spielsachen mit einem durchdachten Konzept erfinden; Spielsachen, die länger bespielt, gesammelt und auch weitergegeben werden können. Dafür haben wir uns drei Jahre lang regelmäßig mit Pädagogen, Kindern und Eltern ausgetauscht und beraten bis das Konzept endlich rund war.“
Herausgekommen ist eine gelungene und wunderbar umgesetzte Spielwelt, deren Figuren und Geschichten die Herzen sowohl von Kindern als auch Eltern schon jetzt rasant erobern.

bababooandfriends.com

Bababoo, der Löwe

Am liebsten tüftelt er in seiner Werkstatt an neuen Ideen und praktischen Erfindungen. Seine Kreationen laden zu tollen Abenteuern ein, aber oft traut er sich nicht, sie auszuprobieren. Zum Glück sind seine Freunde da, um ihn zu ermutigen und gemeinsam meistern sie alles.

Yuki, der Affe

Für seine Freunde ist er der beste Kletterer aller Zeiten, weil er so schnell und geschickt von Baum zu Baum springen kann. Außerdem ist er ganz schön schlau und liebt es, lustige Geschichten zu erzählen, die seine Freunde zum Lachen bringen.

Wilma, der Wal

Sie hat sich bei einem Unfall mit einem Boot die Flosse verletzt und kann seitdem nicht mehr schwimmen. Damit sie dennoch kein Abenteuer verpasst, haben ihre Freunde einen Holzwagen für sie gebaut und nehmen sie überall hin mit.

Pippa, die Hasenfee

Sie hat gerade mit der Feenschule angefangen und lernt dort unter anderem Zauberei und Synchronfliegen. Wenn sie zaubert, passieren manchmal kleine Missgeschicke, aber das ist nicht schlimm, denn ihre Freunde wissen, dass sie noch viel üben muss.

Lolo, der Elefant

Backen ist seine allergrößte Leidenschaft. Für seine Torten verwendet er Chakaluka, eine streng geheime Zutat aus seiner Heimat. Der Lieblingskuchen seiner Freunde ist sein fünfschichtiger Kirschkuchen. Der darf bei keiner Geburtstagsfeier fehlen.

Miss Mali, das Glühwürmchen

Sie und Bababoo sind unzertrennliche Freunde. Wenn er Angst im Dunkeln hat, hat sie ein Licht parat. Sie liebt es Loopings bei Vollmond zu fliegen und hat immer Lust auf Abenteuer. Sie kann nicht richtig sehen, aber das ist kein Problem mehr, seit Bababoo ihr eine schicke Brille geschenkt hat.

Herzensmenschen

Mit Bababoo and friends verwirklichten die beiden Erfinder*innen Eliana Martínez Tomalino und Stefano Orowitsch die gemeinsame Vision, in einer digitalen Zeit traumhafte analoge Spielräume für junge Familien zu schaffen. Das nachhaltige Spielkonzept steht für Freundschaft, Toleranz, Diversität und Inspiration.

Bababoo and friends bietet Kindern ab zwölf Monaten und deren Eltern ein analoges Spielerlebnis in einer digitalen Welt. Welche Bedürfnisse der Kinder (und Eltern!) werden damit erfüllt?
Eliana Martínez Tomalino: Gerade im digitalen Zeitalter ist es für Kinder wichtig, in „echter“ Gesellschaft zu spielen und das insbesondere mit ihren Eltern. So können Eltern und Kinder mühelos von- und miteinander lernen, gemeinsame Spielräume schaffen und Spielträume erleben. Um das zu ermöglichen, braucht es Hilfsmittel wie Geschichten, passende Spielsachen und Anleitungen für Eltern, um sie an das intuitive gemeinsame Spielen heranzuführen. Wir haben das PlayTales-Frühspielkonzept entwickelt, um Kinder und Eltern wieder zu Spielpartnern zu machen. Gemeinsam lesen, spielen, greifen und begreifen, einfach Spaß haben. Man kann nicht früh genug lernen, sich im vielbeschäftigten Alltag Auszeiten zu nehmen, alle elektronischen Geräte abzuschalten und einfach mal gemeinsam mit dem eigenen Kind intensiv zu spielen.

Das Wal-Mädchen Wilma Valenta hat eine Behinderung: Seit einem Unfall kann sie nicht mehr schwimmen. Warum beginnen Sie so früh mit dem Thema Inklusion?
Eliana Martínez Tomalino: Alle Menschen sind unterschiedlich, haben Stärken und Schwächen. Kinder erfahren permanent, was es heißt, noch nicht alles alleine zu können. Wir sind uns als Gesellschaft aber einig, dass Kinder jede Chance bekommen müssen, ihre Stärken weiterzuentwickeln und nicht auf den Schwächen sitzen zu bleiben. Diese gesellschaftliche Überzeugung muss auch außerhalb der Kindheit gelten. Inklusion findet in einer gesunden Gesellschaft auf jeder Ebene statt und macht es möglich, dass jeder Mensch selbstbestimmt und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben kann. Leider fehlt uns Erwachsenen hierfür oft das Bewusstsein. Deshalb macht es Sinn, Kinder von Anfang an mit dem realen Leben vertraut zu machen.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
Stefano Orowitsch: Für die nächsten Jahre haben wir bereits viele Überraschungen in petto. Produkte sind dabei nicht alles. Strukturellen Herausforderungen begegnet man immer am besten mit strukturellen Lösungen. Wie schon erwähnt, Spielzeug gibt es im Überfluss. Wer sich nur auf „Zeugs“ versteift, läuft schnurstracks in eine Sackgasse, deshalb interessieren uns auch Dienstleistungen. So ist es uns zum Beispiel wichtig, daran mitzuwirken, dass es Perspektiven für den Fachhandel gibt. Unter den Fachhändler*innen gibt es so viele Familienunternehmen, die sich verjüngen und neu aufstellen wollen. Der stationäre Spielwarenhandel muss sich auch neu erfinden. Dabei ist der häufige Strohhalm „Onlinehandel“ jedoch keine nachhaltige Lösung, denn da liegen keine Wettbewerbsvorteile für einen Fachhändler. Solche Fragestellungen treiben uns an, denn wir tragen Verantwortung. Wenn wir die anstehenden Generationenwechsel und Marktveränderungen als Gesellschaft insgesamt nicht gut meistern, dann steuern wir lokal in Innenstädten und global als Volkswirtschaft in sehr unruhiges Fahrwasser. Unsere Unterstützung des Fachhandels fließt als Teil unserer Philosophie in alle unsere Geschäftsbeziehungen ein und wird künftig noch viele interessante Formen annehmen. Der stationäre Fachhandel ist ein physischer Ort, ein Platz für Begegnung, Austausch und Begeisterung. Es gibt genug Kinder und Familien, die solche Orte auch in Zukunft gerne aufsuchen werden. Es ist menschlich und dient dem Gemeinwohl. Davon sind wir überzeugt.

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