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Ratgeber

Der Weg zur glücklichen Familie

Bei aller Freude über das erste gemeinsame Kind machen sich werdende Eltern doch auch Gedanken, wie es in der neuen Situation mit Karriere und Finanzen weitergehen soll. Doch trotz allem kann es gelingen, Berufsleben und Elternschaft für alle zufriedenstellend und verantwortungsvoll unter einen Hut zu bringen. Fünf Tipps von Corina Schomaker.

In der Zeit der ersten Schwangerschaft sammeln werdende Mütter und Väter jede Menge neue Erfahrungen, zu denen allerdings nicht nur gemeinsame Stunden des Elternglücks gehören. Denn eine Familie will auch finanziell versorgt werden und insbesondere frisch gebackene Mütter benötigen ausreichend Regeneration in und nach ihrer Schwangerschaft. Auf keinen Fall aber sollten die Sorgen um die Finanzen und die Karriere der künftigen Eltern überhand nehmen. Mit den nachfolgenden fünf Tipps von Corina Schomaker, Coach, Mentorin und Expertin für arbeitende Mütter von Kleinkindern, kann es werdenden Müttern und Vätern gelingen, Beruf und Kind problemlos miteinander zu vereinbaren.

Corina Schomaker ist Coach, Mentorin und Expertin für Working Moms mit Kleinkindern. Sie begleitet Mütter von der Schwangerschaft bis zur Einschulung ihrer Kinder. Außerdem unterstützt sie Frauen dabei, sichtbar zu werden und sich den Traum von Familie, Kind und Business zu erfüllen.

Tipp 1
Offene und klare Kommunikation – nicht nur in der Beziehung!

Oft fahren die Gefühle erst einmal Achterbahn, wenn Paare erfahren, dass sie bereits werdende Eltern sind. Gerade berufstätige oder noch in der Ausbildung befindliche Schwangere bangen um ihre berufliche Zukunft. In dieser Situation ist es besonders wichtig, dass die werdenden Eltern offen miteinander kommunizieren. Kommunikation ist von Anfang an einer der wichtigsten Wege zur erfolgreichen Familienplanung. Ob in der Partnerschaft, in der engeren oder weiteren Familie oder auch im Freundeskreis, überall lässt sich Rückhalt und Unterstützung finden. Besonders wichtig für berufstätige werdende Mütter ist aber auch die selbstbewusste Kommunikation am Arbeitsplatz. Sie sollten offen und klar mit Kolleg*innen, Vorgesetzten und Chef*in-nen sprechen. Schließlich haben werdende Eltern nicht nur elterliche Pflichten, sondern vor allem Rechte, die es einzufordern gilt.

Tipp 2
Elterngeld plus minus, Mutterschutz oder doch Partnermonate?
Erst informieren, dann planen!

Sobald die ersten Turbulenzen überstanden sind, geht es für werdende Eltern vor allem darum, sich umfangreich und richtig zu informieren. Eltern haben Rechte, die sie sowohl beim Staat als auch beim Arbeitgeber einforden können und müssen. Sie sollten sich also einen Überblick über die verschiedenen Optionen und Alternativen verschaffen und den ein oder anderen Blick in die Gesetzestexte werfen. Es gibt unterschiedliche Regelungen für werdende Eltern und es ist wichtig, den individuellen Plan für die eigene Familie auch in finanzieller Hinsicht auszuarbeiten. Werdende Eltern sollten sich auch langfristig informieren, beispielsweise in Bezug auf Kindergeld. Tatsächlich bieten auch einige Arbeitgeber spezielle betriebsinterne Regelungen und Vorteile für werdende Mütter und Väter, zum Beispiel interne Kinderbetreuung oder Vermittlung an externe Tagesstätten.

Tipp 3
Kinder als Karriere-Aus? Vorurteile aus der Welt schaffen!

Von arbeitsrechtlichen Aspekten wie Mutterschutz oder Elternzeit bis hin zu staatlichen Finanzhilfen wie dem Elterngeld: Die gesetzlichen Vorteile für Eltern sind umfangreich, lukrativ und bieten viel Freiheit für die Gestaltung des individuellen Plans berufstätiger Eltern. Ein häufiges Problem liegt allerdings in der praktischen Umsetzung. Selbst der beste Plan gelingt nicht, wenn falsche Vorstellungen über Elternschaft und Beruf seine Umsetzung hemmen. Viele Mütter haben beispielsweise Angst, ihre Möglichkeiten voll auszuschöpfen, weil die Mutterschaft angeblich das sofortige Aus ihrer persönlichen Karriere- und Entwicklungsvorstellungen bedeuten würde. Werdenden Väter befürchten, dass sie ihren beruflichen Status verlieren würden, wenn sie Elternzeit nehmen. Werdende Eltern muss es also bewusst sein, dass sie mit der Umsetzung ihrer persönlichen Pläne einen Beitrag dazu leisten, bestehende Vorurteile und Gerüchte gegenüber berufstätigen Eltern aufzulösen. Sie müssen sich nur trauen.

Tipp 4
Wer macht was?
Durch flexible Rollenverteilung langfristige Perspektiven schaffen!

Leider kursieren auch viele überholte Vorstellungen über die Rollenverteilung in Familien mit Kindern. Väter etwa hätten durch ihre Karriere die Verantwortung, die Familie finanziell zu versorgen und Mütter sollten zuhause für das Wohl der Kinder sorgen. Diese antiquierten Vorstellungen entsprechen aber weder den Möglichkeiten, die Eltern heutzutage haben, noch dem Arbeitsleben. Wie Eltern ihre Familie organisieren möchten, ist allein ihnen überlassen. Das heißt, Rollen können flexibel verteilt und auch kurz oder langfristig gewechselt werden, wenn es notwendig ist.

Tipp 5
Rechtzeitig Planen.
Neun Monate sind eine ziemlich kurze lange Zeit!

Natürlich ist Zeit das Wichtigste bei der Planung von Beruf und Familie. Eine durchschnittliche Schwangerschaft dauert neun Monate. Das klingt erstmal ziemlich lang. Aber unabhängig davon, wie sich Eltern ihr künftiges Familien- und Berufsleben vorstellen, gibt es in dieser Zeit auch eine ganze Menge zu tun. In allen Lebensbereichen stehen Veränderungen an, vieles muss überlegt werden: Ist die Wohnung groß genug? Welche Fristen müssen eingehalten werden? Wie viel Zeit benötigen die Geburtsvorbereitungen? Jeder Plan, den werdende Eltern miteinander ausarbeiten, sollte unbedingt auf die Zeit getaktet sein, die für die Umsetzung wirklich benötigt wird.

Fazit
Ein guter Plan braucht selbstbewusste Umsetzung!

Auf dem Weg zum glücklichen Familienleben mit Kind und Beruf gibt es für werdende Mütter und Väter vieles zu beachten und einiges zu überwinden. Im Klartext bedeutet das erste Kind für viele Paare, dass sie sich scheinbar entscheiden müssen: Beruf und Karriere oder Zeit für Kind und Familie? Wie sich sowohl das erfüllte Familienleben als auch gute berufliche Perspektiven und die eigenen Bedürfnisse für frischgebackende Eltern miteinander vereinbaren lassen, ist das leitende Thema für Corina Schomaker. Ihre Tipps für den idealen Familienplan setzen niedrigschwellig an: Der erste Schritt zur Planung für berufstätige werdende Mütter lautet daher, von Anfang an so selbstbewusst und bestimmt wie möglich mit der herannahenden Mutterschaft umzugehen. Vor allem am Arbeitsplatz. Denn Mütter – und auch Väter – haben Rechte. Sind die eigenen Sorgen und Fragen formuliert und finden dadurch erste Antworten, steht das Informieren im Mittelpunkt, um die passenden Mittel und Wege zu finden, die zu den individuellen Vorstellungen der künftigen Familie passen. Dabei gilt es auch, Vorurteile in Bezug auf Mutterschaft, Berufstätigkeit und die partnerschaftliche Rollenverteilung aus dem Weg zu räumen. Nicht zuletzt betont Corina Schomaker den entscheidendsten Faktor: Die Zeit. Die neun Monate der Schwangerschaft sind nur die erste von vielen weiteren Etappen für werdende Eltern und sollten verantwortungsvoll genutzt werden.

corinaschomaker.de

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