VOX-Dokumentation

Einblicke

Bin ich eine gute Mutter? „6 Mütter – Zwischen Kind und Karriere“ zeigt mit prominenter Besetzung, wie vielseitig die Antwort auf diese Frage sein kann. Sarah Daubert fragte bei Kathrin Bechtoldt, VOX-Sprecherin, nach dem Hintergrund des emotionalen Formats.

Frau Bechtoldt, vor welchem Hintergrund wurde die Dokumentation gedreht und warum jetzt?
Keine Erfahrung verändert einen Menschen so stark wie die Geburt eines Kindes. Es bedeutet nicht nur, dass das bisherige Leben oft radikal umgekrempelt wird, sondern dass eine sehr intensive Zeit beginnt: mit großen Glücksmomenten, neuen Ängsten und vielen Herausforderungen, die zu meistern sind. Mit „6 Mütter“ erleben wir hautnah, was das für unsere prominenten Mütter bedeutet.
 
Würden Sie die Inhalte von „6 Mütter“ als Spiegel unserer Zeit und der aktuellen Gesellschaft bezeichnen?
Ja, die Sendung macht das sichtbar, was viele Mütter derzeit bewegt –  wie lassen sich Familie und Beruf vereinbaren, wie gehen Mütter mit ihren eigenen Ansprüchen an sich selbst um, welche Erwartungen von außen gibt es und wie lösen sie Erziehungsfragen mit dem Partner? Diese Inhalte sind für viele Zuschauerinnen spannend, unabhängig davon, dass der Lebensstil der prominenten Frauen vielleicht anders aussieht als ihr eigener. In den letzten Jahren ist eine große gesellschaftliche Diskussion zum Thema entstanden, an die wir anknüpfen.
 
Warum setzen Sie gezielt Mütter in den Fokus? Was ist an Müttern spannend?
Mit den Müttern lassen sich sehr persönliche, emotionale Geschichten erzählen – wir erleben die Frauen in dieser Rolle unverstellt, authentisch und bekommen so neue Einblicke in ihr Leben als „Familienmensch“. Bei „6 Mütter“ sehen wir prominente Frauen nicht in ihrer öffentlichen Rolle, sondern ganz privat und persönlich im Familienkontext: Sie lassen uns teilhaben an ihren ganz alltäglichen Problemen und Glücksmomenten.
 
Mutter sein, Erziehung, Alltag, zwischen Kind und Karriere – die Lebensgeschichten und Familiensituationen der sechs Mütter sind unterschiedlich, jede auf ihre Weise emotional und sehr berührend. Wonach haben Sie die Mütter ausgesucht, die so private Einblicke gewähren?
Wir möchten prominente Mütter in ihrer Unterschiedlichkeit zeigen – mit verschiedenen Lebensweisen als Künstlerin, Sportlerin oder Unternehmerin und auch
verschiedene Familienmodelle abbilden – alleinerziehend oder Patchworkfamilie. Wir wollten so auch angeregte Diskussionen im Talk ermöglichen, mit starken Meinungen.
 
Was ist Ihr Fazit – in Sachen Inhalt, Einschaltquoten und der Möglichkeit, dass eine Fortsetzung folgt?
Wir glauben weiterhin an die besondere Kraft des Formats, konnten damit besonders bei den jungen Frauen punkten und denken über eine Fortsetzung nach.

Ich bedanke mich für das Gespräch!

www.vox.de

Kathrin Bechtoldt

Anni Friesinger-Postma, Dana Schweiger, Ute Lemper, Wilma Elles, Christina Obergföll und Nina Bott gewähren einen Blick in ihr privates Familienleben

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