Neue Dimensionen

im Bücherregal

Bücher vermitteln Fantasie, Wortschatz, Eigenständigkeit und den Blick über den Tellerrand. Sie sind selbst in Zeiten der Digitalisierung nicht vom Markt wegzudenken, dennoch stehen sie im Kinderzimmer oft mit Smartphone und Tablet in Konkurrenz. Warum „entweder ... oder“? Ein SuperBuch, das beides kann? Neun Verlage haben sich der Initiative angeschlossen und verwandeln beliebte Kinderbücher dank kostenloser App in 3D-Abenteuer mit Ton, Animation, Spielen und praktischer Vorlesefunktion.

Till Weitendorf, Geschäftsführer Oetinger Verlag und Initiator des Projekts „SuperBuch“

Herr Weitendorf, bitte beschreiben Sie das Projekt „SuperBuch“ und dessen Zielsetzung. 
SuperBuch ist eine verlagsübergreifende Kinderbuchinitiative, die von TigerBooks ins Leben gerufen wurde. Seit dem 10. März 2016 bekommen 18 beliebte Titel neun deutschsprachiger Kinderbuchverlage dank SuperBuch ein hochwertiges Extra – ein digitales 3D-Pop-Up Erlebnis kostenlos zum vollwertigen Buch. Mit der Tablet- oder der Smartphone-Kamera erkennt die TigerBooks App die Seiten der einzelnen Bücher und macht die Illustrationen im wahrsten Sinne des Wortes lebendig. Mit der Initiative SuperBuch wollen wir das gedruckte Buch stärken, neue Lesergruppen an Bücher heranführen und sie für großartige Geschichten begeistern.

Wer genau steht hinter dem Projekt beziehungsweise wie bringen sich die verschiedenen Verlage ein?
Um SuperBuch zu realisieren, haben sich neun Verlage zusammengeschlossen und eine Initiative mit Branchenwirkung geschaffen. Mit dabei sind Langenscheidt, Coppenrath, Bastei Lübbe, Beltz, Ueberreuter, Tulipan, Thienemann-Esslinger, NordSüd und natürlich Oetinger. Die Partnerverlage bringen sich mit einigen ihrer beliebtesten Titel ein. TigerBooks zusammen mit TigerCreate stellt die komplette Wertschöpfungskette des Digitalen mit einem einzigartigem Team bestehend aus Kreativen, Entwicklern, Public Relations, Marketing- und Vertriebsexperten. Nur diese dort aufgebaute Technik und das Know-how können es möglich machen.

Herr Weitendorf, vielen Dank für das Gespräch!

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