Messen

So geht Zukunft

Seit 15 Jahren vermittelt das Toy Business Forum, eine Vortragsreihe, die die Spielwarenmesse exklusiv für Messebesucher installiert hat, Wissen und Know-how zu Themen, die für die Branchenteilnehmer relevant und hoch aktuell sind. Zeit, einen Blick zurück, aber vor allem auch nach vorn zu werfen. Seien Sie gespannt: Das Toy Business Forum 2020 erweitert Ihren Blickwinkel um Erkenntnisse, die nicht beim Tagesgeschäft Halt machen, sondern Visionen entwerfen. Die Zukunft des Handel(n)s hat begonnen!

Wer Messen besucht, will Neues sehen und erfahren. Man will Produktneuheiten entdecken und Insiderwissen austauschen, wobei Letzteres in Zeiten der Digitalisierung und des E-Commerce immer wichtiger wird, und zwar für Industrie und Handel. Ins Dienstleistungsportfolio der Weltleitmessen sollte daher immer auch ein Wissenstransfer gehören, der Erkenntnisse renommierter Handels- und Marketingexperten ebenso umfasst wie die Ausblicke und Visionen anerkannter Trendforscher. Die Spielwarenmesse ging 2004 mit dem Branchenforum an den Start, einer Vortragsreihe, die in Halle 6 an drei Messetagen aktuelle Themen aufgriff.

Das Angebot war ein voller Erfolg. 2005 wurde die Vortragsreihe auf vier Tage erweitert und fand nun in Halle 4 statt. Das ungebrochen große Interesse der Messebesucher ließ ab 2008 eine Ausweitung auf nunmehr fünf Tage zu. 2009 firmierte das Branchenforum aufgrund der steigenden Internationalität in Toy Business Forum um. Mehr und mehr wandelte sich die Vortragsreihe vom „Frontalunterricht“ zu einem zeitgemäßen „offenen“ Format mit Forumscharakter. Seit 2014 ist die Halle 3A Ort der Veranstaltung. Sie bietet als architektonisches Highlight das entsprechende Umfeld und den Rahmen für das internationale Publikum.
Schon lange sind nicht mehr nur branchenrelevante Inhalte Thema. Der „Blick über den Tellerrand“, sprich in andere Branchen, wird immer wichtiger. Das Tempo, mit der die Digitalisierung alle Prozesse, das Kaufverhalten der Zielkunden und damit den Handel revolutioniert, ist eines der Kernthemen des Toy Business Forum. Längst liegt der Fokus nicht mehr nur auf der Königsdisziplin „Verkaufen“ – Multi-Channel, Omni-Channel und E-Commerce haben die Handelslandschaft nachhaltig verändert und tun dies noch. Bei den Prozessen der Warenbeschaffung, -präsentation, der Sortimentskonzeption, dem Marketing, der Kundenpflege und Zielgruppenanalyse blieb kein Stein auf dem anderen.

Ein Format geht mit der Zeit: Vom Branchenforum...

...bis hin zum Toy Business Forum weist die Veranstaltungsreihe eine rasante Entwicklung auf

Schließlich fordert die Digitalisierung in allen relevanten Bereichen von all jenen, die der Shopper Journey folgen wollen, ein hohes Maß an Flexibilität und Lernbereitschaft. Wer seine Kunden über zeitgemäße Marketingmaßnahmen erreichen möchte, muss sich mit Social Media ebenso vertraut machen wie mit Mikro-Marketing.
Das Toy Business Forum ist heute ein hochkarätiges Angebot, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, konkretes, handelsrelevantes Wissen zu vermitteln sowie Visionen zu spiegeln und zu bewerten.
2020 bietet die Vortragsreihe unter anderem Einblicke in aktuelle Marktentwicklungen, die neuesten Trends aus der Welt des Handels und der Spielware sowie Change Management und Marketing.
Internationale und namhafte Referenten vermitteln komprimiert und kostenlos Know-how und Wissen und bringen die Zuhörer so auf den neuesten Stand: Das Toy Business Forum – inmitten der TrendGallery in Halle 3A – bietet jeden Tag ein spezifisches Thema, sodass jeder Besucher ganz nach seiner Interessenlage entscheiden und neues Wissen tanken kann. Einen Blick riskieren lohnt sich, denn Wissen ist das Kapital, das ein Unternehmen braucht, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Auf Wiedersehen in Nürnberg! 

spielwarenmesse.de

Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender Spielwarenmesse eG

Messen sind schon lange keine reinen Produktaustellungen mehr, sondern Branchen-Plattformen. Die Spielwarenmesse hat im Umfeld der Veranstaltung ein Rahmenprogramm etabliert, das Industrie und Handel in den Dialog bringen soll. Beispielsweise das Toy Business Forum, das seit 2004 wichtige Impulse für den Handel gibt und Toy Know-how vermittelt. Wo setzen Sie heute im Vergleich zu den Anfängen der Veranstaltungsreihe Akzente, beispielsweise bei den Tagesthemen? 
Wir haben das Toy Business Forum 2004 ins Leben gerufen, weil die Spielwarenbranche sowohl auf Hersteller- als auch auf Handelsseite weltweit im Umbruch war. Faktoren wie der demografische Wandel, die zunehmende Produktverlagerung nach Asien, die Konzentration des Fachhandels oder das veränderte Konsumverhalten mit dem Bedürfnis nach mehr Erlebnis haben neue Spielregeln geschaffen. Deshalb haben wir von Anfang an auf verschiedene Tagesthemen gesetzt, die von nationalen und internationalen Experten beleuchtet werden. Bis heute müssen sich Handel und Industrie diesen Themen stellen und einen Schritt vorausdenken, wollen sie wettbewerbsfähig bleiben. Zudem kommen zahlreiche neue Marktanforderungen hinzu, wodurch der Handel immer tiefer in die Materie eintauchen muss – betrachten sie allein den Bereich Digitalisierung. Durch die ständigen Veränderungen in der Branche haben wir auch das Toy Business Forum immer weiter ausgebaut. Statt anfänglich an drei Tagen, können sich Fachbesucher nun an allen fünf Messetagen ihr Toy Know-how auffrischen und aus einer Vielzahl an Vorträgen wählen, deren Inhalte sie am meisten tangieren.

Christian Ulrich, Director Marketing Spielwarenmesse eG

2015 ging es noch um Strategien im World Wide Web, heute geht es um Multi-Channel und Mikro-Marketing. Mehr denn je ist Handel Wandel, denn zu keiner Zeit veränderten sich die Rahmenbedingungen so rasant wie heute. Sie greifen im Toy Business Forum aktuelle Themen rund um das Tagesgeschäft des Handels auf, laden aber auch Visionäre ein, den Handel 5.0 zu entwerfen. Wie weit darf/kann ein solches Forum Ihrer Erfahrung nach in die Zukunft denken, um die Zuhörerschaft zu interessieren? Anders gefragt: Locken eher die Alltagsthemen oder „zieht“ das Think Future?  
Wer die Spielwarenmesse besucht, ist generell auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen, sprich dem Trend oder Produkt von morgen. Da liegt es doch nahe, der Nachfrage nach Zukunftsthemen auch auf der inhaltlichen Ebene nachzukommen. Das Toy Business Forum wurde ursprünglich dafür konzipiert, vor allem den Handel anzusprechen, um ihm die reflektierte Auseinandersetzung mit der aktuellen Marktsituation zu ermöglichen. Doch selbst Alltagsthemen wie Sortimentsgestaltung, visuelles Marketing oder die digitalen Herausforderungen haben immer auch den Zukunftsblick – und das auf internationaler Ebene. Letztendlich hat sich das Toy Business Forum so erfolgreich etabliert, weil der Mix überzeugt. Wir versuchen am Puls der Zeit zu sein und gehen auf die Themen ein, welche die Branche gerade interessieren. Vor allem unsere Trendvorträge sind stets bis auf den letzten Platz besetzt, aber auch Best Practice-Beispiele von Handelskollegen oder branchenfremden Unternehmen erfreuen sich großer Beliebtheit. Denn wer heute über den Tellerrand hinaussieht, kann wertvolles Wissen für morgen mitnehmen.

Zur Übersicht "Industrie & Handel"