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Store-Check

Zum "Qnootschen"!

Mit ihrem Concept-Store „qnOOtsch“ haben sich Christian und Rebecca Jakobs 2018 selbstständig gemacht – erst mit einem Ladengeschäft im Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel und schließlich auch im Netz. Was sich hinter dem liebevollen Name verbirgt, hat Astrid Specht im Store-Check herausgefunden.

qnOOtsch! Wer das zum ersten Mal liest, wird neugierig. Was steckt da wohl dahinter? Aha, ein Laden mit einer Webseite und Online-Shop. Mit Produkten für Kinder. Wow, mit richtig tollen Produkten für Kinder! Und (werdende) Eltern! ... und schon ist man ein bisschen verliebt.
So geht es vielen, die dem Concept-Store das erste Mal im Netz oder in Düsseldorf-Oberkassel begegnen. Und dann kommt man kaum noch aus dem Stöbern und Entzücken heraus. Kein Wunder, sind doch die Produkte liebevoll ausgesucht und passen zur jungen, Lifestyle-orientierten Elterngeneration. Aber auch das Thema Nachhaltigkeit ist den Gründern, Christian und Rebecca Jakobs wichtig, womit sie genau den Zeitgeist treffen: „Ob es eine Marke bei uns in Programm schafft, prüfen wir anhand unserer drei Konzeptsäulen: An erster Stelle steht die Nachhaltigkeit. Hier muss ein Produkt entschieden besser sein als vergleichbare Produkte anderer Marken.
Dann schauen wir auf das Design und ob es in unser eigenes Lifestyle-Konzept passt. Wir glauben daran und wissen mittlerweile auch, dass Nachhaltigkeit nicht bider und öko sein muss, sondern auch sehr ansprechend und schön und man es gerne vorzeigen will. Wenn dieses Gefühl bei uns persönlich aufkommt, dann hat die Marke beziehungsweise das Produkt gute Chancen, ins Sortiment aufgenommen zu werden.

Mit ihrem Concept-Store haben Christian und Rebecca Jakobs 2018 den Sprung in die Selbstständigkeit geschafft

Auf sorgfältig ausgewählte Produkte legen die Eigentümer besonders hohen Wert

Und schließlich sollte es auch ins alltägliche Familienleben passen und hier einen funktionalen oder emotionalen Mehrwert bieten. Wenn es sich dann noch um Start-up Brands oder lokale Brands handelt, umso besser.“
Der Sprung in die Selbstständigkeit war für beide ein Wagnis. Rebecca ist gelernte Hotelfachfrau und war dann als Personalleiterin tätig, Christian war lange im Event-Marketing – auf den ersten Blick scheinbar völlig fachfremde berufliche Hintergründe. Letztendlich stand bei beiden immer der Mensch im Mittelpunkt. So wie heute im qnOOtsch. Sowohl auf der Webseite als auch im Ladengeschäft ist alles ganz nah dran am Menschen und damit auch am Kunden. Die Jakobs wollen, dass ihr Konzept von Familie erlebbar ist und sich die Menschen im qnOOtsch gut aufgehoben fühlen, ohne zwingend wie ein Filialist auszusehen. Kunden sollen ein gutes und vor allem ein sicheres Gefühl haben beim Einsatz und Umgang mit den erworbenen Produkten, und sie sollen wissen, weshalb es Teil des Sortiments ist, indem sie ein Stück der Story rund um die Marke oder das Produkt vermitteln.
Wie gut das ankommt, spiegeln die Kunden direkt in ihren Rezensionen auf Google wider. Im Schnitt 4,9 von 5 möglichen Sternen. Die meisten sind begeistert von der Individualität und Liebe, heißen aber auch die vielen Informationen rund um das Produkt gut, die ihnen das Paar mit auf den Weg gibt. Das macht vor allem das Einkaufen im Ladengeschäft zu einem emotionalen Einkaufserlebnis, das sie anderswo zunehmend vermissen.
Seit 2020 ist das Geschäft pandemiebedingt etwas holpriger geworden, vor allem im ersten Lockdown. Aber auch da hat das Paar schnell und clever reagiert und alle Kanäle geöffnet, die möglich waren: Tür-Verkauf, Same-day-Delivery per Fahrradkurier im Einzugsgebiet, Rabattaktionen und Promotions per Social Media. Ob das etwas gebracht hat? Auf jeden Fall ist die Sache so glimpflich verlaufen, dass sie außer der Soforthilfe keine staatlichen finanziellen Hilfen annehmen mussten. Und selbst die ist inzwischen schon zurückgezahlt.
Inzwischen läuft es wieder gut und die Jakobs können mit Zuversicht ihr Herzensprojekts hegen, pflegen und wachsen lassen.

qnootsch.de

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