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Award

Designed for Kids

Der Kids Design Award nimmt 2021 andere Formen an. Statt eines/einer Gesamtsieger*in, werden die zehn besten Einreichungen ausgezeichnet. Astrid Specht ist Jurymitglied und stellt die Designs aus Deutschland, Österreich, Irland und dem Iran vorvor.

Luca

Luca von Janine Baumeister ist ein Möbelstück, das Spiel und Inneneinrichtung miteinander vereint. Gleichzeitig macht ihn seine Langlebigkeit über den Einsatz im Kindesalter hinaus, beispielsweise als Puppenhaus, einzigartig. Das offene Design bietet eine Möglichkeit zum allumfassenden Spielen und zur Interaktion mit Geschwistern. Durch die frei beweglichen Trennwände kann Luca immer wieder neu definiert werden und später als Sideboard oder kleines Regal dienen.

FoodLoop

Dieses ganzheitliche Pflanz- und Kompostset von Catherine Haentges und Alexandra Lieb ist gedacht für Kinder, die in einem naturfernen, urbanen Umfeld aufwachsen. Indem die Kinder zum Beispiel Tomaten selbst anpflanzen, wird der Kreislauf aus Anbau, Ernten, Essen und Kompostieren erlebbar. Dadurch haben sie auch vermehrt Kontakt zu Mikroorganismen, was ihr Immunsystem schult und sie weniger anfällig für Krankheiten und Allergien macht. FoodLoop ist auch für Balkone geeignet.

Lichtbildbaustein

Kinder spielen vorzugsweise auf dem Boden. Vor diesem Hintergrund stellt die Designerin Gesa Janßen mit ihrem Entwurf Lichtbildbaustein die Frage, welches Potenzial sich hinter dem „Spielfeld“ Fensterscheibe verbirgt. Die Bausteine werden am Fenster angebracht und interagieren mit dem durchscheinenden Licht. Sie eröffnen immer neue Welten, kreieren Schauplätze für wilde Abenteuer oder einfach nur einen Rahmen für das, was draußen geschieht. Zu 100 Prozent aus natürlichen Materialien gefertigt.

iamkind

Martin Hensel und Henrik Bettels wollen mit iamkind das Umfeld ihrer eigenen und das anderer Kinder und Familien mit einfachen, zeitlosen und dennoch ikonischen Produkten gestalten, an denen mehrere Generationen Freude haben. Die Spielzeuge, Möbel und Accessoires sind aus hochwertigen, zeitlosem Material gefertigt und lassen sich nahtlos in das Design moderner Lebensräume integrieren. Der Kinderstuhl beispielsweise wurde gemeinsam mit dem Sohn entwickelt und auf dessen Größe und Gewicht und somit optimal an seine Bedürfnisse angepasst.

SDEGN

Die Designer Nina Hacker und Lukas Konrad beschreiben ihren Entwurf SDEGN als die optimale Garderobe für Kindergärten. An dem modularen System können die einzelnen Elemente individuell angebracht und der Größe der Kinder angepasst werden. Zudem bietet das Konzept eine clevere Lösung für schmutzige Kleidung und Schuhe. Diese können in einem separaten Schließfachsystem aufbewahrt werden, wodurch verhindert wird, dass Matsch und Nässe saubere und trockene Kleidungsstücke besudelt. Durch die perforierten Türchen gelangt Luft in das Fach, sodass die Kleidung und Schuhe darin nicht modern.

Dream Mud

Viele Kinder in den ärmsten Regionen der Welt haben keinen Zugang zu Bildung, und auch Spielen mit Spielzeug bleibt nur wenigen Privilegierten vorbehalten. Der Designer Reza Kaboudmehri bietet mit Dream Mud hierfür eine Lösung an. Diese Puzzle-Formen, die aus Getreideresten aus der Bierherstellung und Weizen bestehen, können Kinder immer wieder mit Matsch befüllen, ihn trocknen lassen und so ihr eigenes Puzzle zum Spielen herstellen.

Ludo

Ludo von der Designerin Teresa Egger ist Beistelltisch und Spielmöbel in einem. Es ist mit einem Handgriff anpassbar und bietet mit jeder 90-Grad-Drehung einen neuen Nutzen: Schaukelobjekt, Lesebank, Tisch oder eben Spielzeug. Dank des offenen und neutralen Designs passt es sich dem modernen Lebensalltag von Familien nahtlos an und muss nicht im Kinderzimmer oder einer Zimmerecke versteckt werden.

Zackig.

zackig. von Simon Kurze ist ein modulares Stadtmöbel, das durch seine spielerische Erscheinung und die verschiedenenen Aufbaumöglichkeiten mehr als nur eine Sitzgelegenheit ist. Ziel ist es, gemeinsam mit Freunden und Nachbar*innen das Möbel nach individuellen Vorstellungen direkt vor Ort aufzubauen. So können mit einfachen Mitteln Gemeinschaft geschaffen sowie städtische Räume zurückerobert und wieder menschenfreundlicher gestaltet werden. 

Die Werkelküche

Kinderküche oder Werkbank? Für viele Eltern ist klar, was für Mädchen und was Jungen gedacht ist. Mit diesen Vorstellungen räumt die Werkelküche von Christine Oehme auf. Die gebogene Arbeitsplatte kann Spülbecken, Werkfläche oder Skippiste sein, die Abteile an den Seiten Stauraum oder ein Ofen zum Brötchenbacken. Das Design kombiniert die formalen und ästhetischen Merkmale einer Kinderküche und einer Werkbank, was viel Raum für freies Spielen und Entfalten der Persönlichkeit jenseits von Geschlecherklischees lässt.

Make Racers

Das Konzept von Make Racers von Eoghan Roe überbrückt die Kluft zwischen handwerklichem Spiel und dem digitalen Raum. Mit dem Set können Kinder ihre eigenen, personalisierbaren Autos aus Pappe bauen und dekorieren und diese anschließend mit Hilfe einer App einscannen, um online mit ihren Freunden um die Wette zu fahren. So können Kindern über den spielerischen und sozialen Aspekt hinaus ihre Fingerfertigkeit und Kreativität schulen.

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