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EK bietet Krisenlösung – Neuer Spirit aus Bielefeld

Mitten im zweiten Corona-Lockdown, von dem europaweit auch viele Handelspartner der EK Gruppe betroffen sind, startet die EK/servicegroup mit der ersten rein digitalen EK LIVE Frühjahrsmesse vom 20. bis 22. Januar in das Handelsjahr 2021. Dabei demonstrieren die Bielefelder auf ebenso sichere wie kompetente Art und Weise, welche Antworten der Handel auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen geben kann. Auf der traditionellen Pressekonferenz zum Jahresauftakt blickt der Vorstand außerdem auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück.

EK Vorstand Martin Richrath, Susanne Sorg, Franz-Josef Hasebrink
EK Vorstand Martin Richrath, Susanne Sorg, Franz-Josef Hasebrink

„Der mittelständische Unternehmer im Handel ist kein Digital Native“, das hat der EK-Vorstandsvorsitzende  Franz-Josef Hasebrink scharf erkannt. Trotz der Lockdowns im Jahr 2020 und 2021 zeigt sich, dass  mittlere und kleinere Geschäftsgrößen aufgrund größerer Wendigkeit und „digitaler Kreativität“ besser durch die Corona-Krise kommen als beispielsweise die großen Einkaufszentren, die Shopping Malls in den Citys und die Kauf- und Warenhäuser. Hier herrscht Stillstand während im Einzelhandel digital aufgerüstet wurde und wird. Nicht zuletzt dank der rasanten Entwicklung, des Digitalisierungsschubs, den die Bielefelder lange vor Corona für ihre Händlerschaft entscheidend mit angestoßen haben. EK-Vorstand Susanne Sorg freut sich über eine von der Mehrbranchengruppe initiierte Fachhandelskampagne in den sozialen Medien, über eine Aufrüstung des compravo-Portals und natürlich über die steigende Akzeptanz der EK-Anschlusshäuser für digitale Lösungen auf breiter Ebene. Online Shoppen beim Händler vor Ort, Local Heroe sein, das hat viele Händler über die Zeit der Geschäftsschließungen getragen und tut dies noch. Das sorgt auch dafür, dass man sich mitten im zweiten Corona-Lockdown, von dem europaweit viele Handelspartner der EK betroffen sind, für das Geschäftsjahr 2021 gut gewappnet sieht. Trotz der Beschränkungen sei die Händlerschaft mit Leidenschaft und Innovationsfreude dabei, stellt Franz-Josef Hasebrink fest. Bislang habe es keine Corona-bedingten Pleiten bei der EK-Händlerschaft gegeben. Im Gegenteil, der neue Spirit, den man gemeinsam gefunden habe, lasse ahnen, dass der Fachhandel durchaus Perspektiven habe. „Der Mittelstand wirtschaftet nachhaltig“, so Hasebrinks Credo. Für die Gruppe bedeutet das zwar ein sich abzeichnendes Umsatzminus von rund 6 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro im Vergleich zu 2019 (2,28 Milliarden Euro), mit Blick auf die Situation sei man aber mit dieser Entwicklung durchaus zufrieden. Dabei profitieren die Bielefelder nicht zuletzt von der starken Gemeinschaft der rund 4.000 Händler und ihrer Aufstellung als Mehrbranchenverbund. Gravierende Umsatzverluste in den Geschäftsfeldern Fashion und Sport fangen Zuwächse in den anderen Bereichen, zum Beispiel Home und DIY, in Teilen auf. Die Verantwortlichen rechnen angesichts dessen mit einem positiven Jahresergebnis in 2021. Die nach wie vor stabile wirtschaftliche Lage des Unternehmens gewähre auch 2021 den nötigen finanziellen Spielraum für eine aktive Marktgestaltung zum Nutzen der Handelspartner. Auch das Volumen der Ausschüttung an die Mitglieder, die zentrale Erfolgskennziffer einer Verbundgruppe, bleibt auf dem hohen Niveau der Vorjahre.

Denn harten Zeiten der Pandemie werde eine „Lust auf Erleben“, auf Konsum folgen, ist sich Franz-Josef Hasebrink sicher. Einstweilen begegnet die Händlerschaft den Rahmenbedingungen, die die Politik und die Pandemie diktieren, mit Kreativität und unermüdlichem Einsatz. Online-Marketing-Kampagnen, Abhol- und Lieferservices, „Window- Shopping” mit telefonischer Beratung der Kunden vor dem Geschäft bis hin zu eigenen Online-Shopping-TV-Sendungen – vieles ist geboten. „Eine Depression im Handel sehe ich nicht“, konstatiert Hasebrink. Allerdings warnt der EK-Vorstandsvorsitzende eindringlich vor den langfristigen Folgen des Lockdowns für den Handel: „Der Einzelhandel braucht jetzt dringend einen schnellen, unbürokratischen und realitätsnahen Verlustausgleich für die entgangenen Erträge, sonst drohen Insolvenzen im Handel, die unsere Städte nachhaltig verändern werden.“

Aktuell konzentriert sich die EK unter anderem auf den konsequenten Ausbau der Leistungen für die Handelspartner. Beispielsweise auf die Marktdurchdringung erfolgreicher Shopkonzepte oder zugkräftiger Marketing-Kampagnen wie die aktuelle Aktion „Starker Fachhandel. Von Herzen gern“, die die Vor-Ort- Kompetenzen der Unternehmen auch im Lockdown sowohl offline als auch online in den Mittelpunkt rückt. Neben vielfältigen Unterstützungsleistungen für die Handelspartner hat die EK im Herbst 2020 mit der Verschmelzung der Würzburger Gruppe „Baby-Plus“ auf die EK Mittelstandsplattform auch langfristig Weichen gestellt. Die Bündelung der Aktivitäten für den angeschlossenen Babyfachhandel soll unter anderem die Expansion der EK Markenstore-Lösung „HappyBaby“ weiter befeuern. Im Vordergrund steht auch hier die qualitative Entwicklung der EK Gruppe insgesamt. „Handeln hier und Jetzt“ – das Motto der EK LIVE Frühjahrsmesse zeitigt in allen Geschäftsfeldern Interesse. Etablierte Top-Marken und innovative Erstaussteller stoßen auf ein interessiertes Publikum, wenn auch „nur“ virtuell. Zum Ordern bereit stehen ausgewählte ZR-Artikel und das gesamte EK Lagerprogramm. Das breite Spektrum digitaler Leistungen wie etwa der Mehrbranchen-Marktplatz compravo.de  stützt und forciert die digitale Transformation, die ein Fokusthema der Verbundgruppe auch in Zukunft bleiben wird. 

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