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Kids Design Award

2020 sind für den Nachwuchsföderpreis für Designstudenten und Jungdesigner insgesamt 166 Bewerbungen aus aller Welt eingegangen. Aus diesen wählt eine Jury zehn Nominierte aus. Anders als in den Jahren zuvor wird der/die Gewinner*in diesmal nicht im Rahmen der Kind + Jugend in Köln, sondern online gekürt. Astrid Specht, selbst Mitglied der Jury, stellt die Juroren vor.

Nach der Absage der Kind + Jugend stand er kurz auf der Kippe, letztendlich haben die Organisatoren sich aber dafür entschieden, den Kids Design Award auch im Ausnahmejahr 2020 unter angepassten Rahmenbedingungen zu vergeben. Bei den Einsendungen hat sich gezeigt, Kreativität findet immer einen Weg und schlägt sich nieder in spannenden und innovativen Designkonzepten für Kinderausstattung und Kindermöbel. Wer letztendlich das Rennen macht, entscheiden diese Köpfe, die mit eigenen Worten zusammenfassen, welche Bedeutung der Kids Design Award im Kontext ihrer beruflichen Tätigkeit hat.

kindundjugend.de/events/kids-design-award

Die Gewinnerin des KDA 2019 Yaara Nusboim stellt ihr Produkt vor (links)

Der Kids Design Award ist für mich eines der beruflichen Highlights des Jahres. Besonders die Auseinandersetzung mit den kreativen und unvoreingenommenen Entwürfen junger Designerinnen und Designer ist für mich persönlich jedes Mal sehr spannend und inspirierend. Der Award bietet ihnen die Möglichkeit, ihre guten Entwürfe für potenzielle Partner aus der Branche interessant zu machen. Das ist für Berufseinsteiger unglaublich wichtig. Der Award ist aber auch eine große Chance für Unternehmen, die talentierten Nachwuchs für sich entdecken wollen. 
Christof Flötotto, Innovationsmanager und Fellow des Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

vdid.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Leitspruch, der mein Wirken beim Kids Design Award immer begleitet hat, ist „ Fördern durch Fordern“. Es gibt keinen Erfolg ohne Anstrengung und das fordere ich auch von den Teilnehmern, die sich um den Kids Design Award bemühen. Die Anerkennung durch Experten und das eigene Produkt öffentlich präsentieren zu können sind ein Teil des offiziellen Lohns. Wenn ich zusätzlich erkenne, dass ein*e Bewerber*in sich selbst fordert, das eigene Talent einsetzt und bereit ist, viel zu leisten, biete ich diesem jungen Menschen darüber hinaus gerne meine Förderung und meine beruflichen Kontakte als Unterstützung und Starthilfe an.
Jörg de Breuyn, Designer und Hersteller von Kindermöbeln

debreuyn.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Anbeginn bin ich festes Mitglied der KDA Jury. Meine Entscheidung, Teil davon zu sein, lässt sich in drei Gründen zusammenfassen:
Mir ist wichtig, den jungen Designern zu vermitteln, dass Theorie und Praxis zueinander passen sollten. Gutes Design soll nicht nur gut aussehen, sondern den Anspruch erfüllen, ganzheitlich und nachhaltig zu sein! Nur wenn das zutrifft, bringen wir „Bildung heute“ auf den richtigen Weg. Außerdem sollten die eingereichten Produkte im Bereich Lernen die Neugier und Selbstständigkeit fordern und zulassen.
Als Vorstand der Gesellschaft für Ganzheitliches Lernen e.V. liegt das Interesse darin, die neue Generation Kind mit Kopf, Herz, Hand und Humor aufwachsen zu sehen. Weitere wichtige Voraussetzungen hierfür sind, dass das Kind selber entdeckt, erfühlt, begreift, sich wandeln, sich ändern, stets wachsen und reifen kann.
Martina Brausem, Vorstand der Gesellschaft für Ganzheitliches Lernen e.V., Köln

ganzheitlichlernen.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kids Design Award ist ein einzigartiger Ansatz der Kölner Fachmesse Kind + Jugend. Entwürfe und Prototypen von Möbeln, Einrichtungsideen, Spielzeugen et cetera, die die internationalen Studierenden verschiedener Design-Fakultäten einreichen, können so binnen eines Jahres mit Hilfe von Paten zur Marktreife gebracht werden.
Als Möbel- und Designexpertin interessiert mich die weltweite Entwurfsstimmung in den Fachhochschulen und Unis sehr. Studierende agieren frei von Zwängen, sind sehr nah am Puls der Zeit, sind mutig und meistens innovativ in ihren Entwürfen. Die Gewinner und ihre Produkte unterstütze ich gern bei der Vermittlung von geeigneten Industriepartnern, denn diese profitieren von den erfrischenden Impulsen.
Ursula Geismann, Möbel- und Designexpertin, CEO der Initiative Furnier + Natur e.V. (IFN)

furnier.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Gestaltung von Räumen und Umfeldern von Kindern bin ich immer auf der Suche nach geeigneten Einrichtungen, die in ihrer Qualität und Gestaltung nachhaltig und prägend sind. Da ist der Kids Design Award immer wieder eine Bereicherung.
Vera Schmitz, Präsidentin BDIA – Bund Deutscher Innenarchitekten, Berlin

bdia.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Bartzi Goldblat

Spielzeug und spezielle Gegenstände für Kindern säen den Samen der Erinnerung für die zukünftige Elterngeneration. Daher ist es von großer Bedeutung, Kinder in einer durchdacht gestalteten Umgebung aufwachsen zu lassen, die das Verständnis für den Wert von Nachhaltigkeit fördert, körperliche und kognitive Entwicklung ermöglicht und zu „gesundem Spiel“ ermutigt. Ich habe meine Rolle als erfahrener Designer und Leiter der Abteilung für Industriedesign am Shenkar College genutzt, um die Wirkung von Spielzeug und Produkten für Kinder in der Design-Arena zu fördern, einen Kurs in Spielzeugdesign einzurichten, eine Reihe internationaler Konferenzen zu diesem Thema zu veranstalten, Ausstellungen zu kuratieren und Workshops in Zusammenarbeit mit Akademien und Unternehmen wie Hape International Inc. durchzuführen.
Der Kids Design Award bringt Industrie, Öffentlichkeit und Medien in Kontakt mit der Arbeit junger, vielversprechender Gestalter*innen, originellen Ideen und gutem Design. Daher ist dies für mich eine wunderbare Gelegenheit, die Werte, die ich von ganzem Herzen unterstütze, zum Ausdruck zu bringen und zu fördern. 
Yoav Ziv, Lehrbeauftragter, Designer und Leiter der Fachrichtung Industriedesign am Shenkar College, Ramat Gan, Israel

shenkar.ac.il/en

Bild: Petra Stockhausen

Für die Studierenden an den Designhochschulen und die Absolvent*innen bietet sich hier eine Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und auf unterschiedlichen Ebenen Kontakte herzustellen. Ziel des Wettbewerbs ist es ja auch, Unternehmen zu finden, die die Entwürfe der Preisträger*innen umsetzen.
Karin Schmidt-Ruhland, Professorin für Spiel- und Lerndesign und Prodekanin Fachbereich Design, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

burg-halle.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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