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Kampf gegen Amazon & Co. mit hohen Risiken verbunden
Donnerstag, 05.09.2019 | 00:00

Deutsche Händler weichen der Konkurrenz von Amazon und Co. hierzulande aus, indem sie ihre Waren über das Internet auch im Ausland verkaufen. Doch das birgt teure Risiken, wie die Publikation "Welt" in dem Exklusiv-Vorbericht zu einer Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und dem Regensburger Forschungsinstitut Institut Ibi Research berichtet. 

Weite Verbreitung

Während Internetgiganten wie Amazon oder Ebay dem stationären beziehungsweise etablierten Einzelhandel enorme Konkurrenz machen, nutzen umgekehrt immer mehr Traditionsunternehmen die Geschäftsmöglichkeiten des internationalen E-Commerce. Doch neben der deutlichen Umsatzsteigerung von zehn bis 15 Prozent, die das zusätzliche Auslandsgeschäft deutschen Händlern im Durchschnitt beschere, seien damit auch ganz neue und teure Risiken für die Händler verbunden, heißt es in dem "Welt"-Bericht.

Bei der Verbreitung des grenzüberschreitenden Verkaufs weist der Bericht auf breit angelegte Händlerumfrage hin, die DIHK und Ibi Research durchgeführt haben. Demnach ist eine Mehrheit von 66 Prozent der befragten Händler bereits international aktiv und nehmen weitere 17 Prozent über ihren deutschen Onlineshop oder Marktplatz-Auftritt Aufträge aus dem Ausland entgegen. Das gilt vor allem für Geschäfte mit Kunden aus Nachbarländern wie Österreich, Frankreich und der Schweiz, aber auch den USA und China.

Erschwernisse

Solche Erfolge werden laut der Umfrage zum größten Teil durch rechtliche Bedenken, komplizierte Zollverfahren, Unsicherheiten bei der Zahlungs- und Retourenabwicklung sowie sprachlichen Hürden erschwert. Während die Retourenquote aus manchen Ländern recht gering ist, drohen andernorts höhere Zahlungsausfallrisiken. Außerdem zeigen sich demnach die Konsumenten in den Ländern unterschiedlich kauffreudig: Chinesen bestellen im Durchschnitt pro Onlinekauf Waren für über 900 Euro, Italiener hingegen nur für 65 Euro. 

Handelsappell

Der internationale Handel wird laut Ibi-Geschäftsführer Georg Wittmann immer wichtiger wird, da vielen Kunden heute der Versandort egal sei: "Darauf müssen sich deutsche Händler einstellen, und – das ist der entscheidende Punkt – sie dürfen mit der Internationalisierung nicht mehr lange warten“, wird Georg Witmmann von derr "Welt" zitiert. Ansonsten werde es schwer, ausländische Marktanteile für sich zu gewinnen, und könnte angesichts der wachsenden Konkurrenz aus dem Ausland Umsatzverluste für den heimischen Markt bedeuten.


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25.01.2020 bis 28.01.2020

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